Es scheint so, als müsste man unverzüglich die Öffentlichkeit über entsprechende Sachlagen informieren. Sonst gibt man den Lügnern und Verdrehern die Möglichkeit ihre „alternativen Fakten“ zu verbreiten. Man darf nicht darauf zählen, dass sie ihre Verhaltensmuster ändern. Auch wenn das weitere Verbreiten der Lügenkonstrukte des Vorstandes des Tourismusverbandes Colbitz-Letzlinger-Heide e.V. gegen jeden normalen Menschenverstand geht. Als normal denkender Mensch begreift man doch, dass es mit jeder weiteren Lüge oder das weitere Verbreiten (ich liebe diesen Begriff mittlerweile) seiner „alternativen Fakten“ die Situation weiter verschlimmert!

Deshalb möchte ich an dieser Stelle über den Inhalt des Vergleiches, der am 20.04.2017 vor dem Arbeitsgericht beschlossen wurde, informieren und aufklären. Da natürlich kaum ein Leser die Geduld hat sich durch ein 10 seitiges Schreiben zu „kämpfen“, erhalten sie in den nächsten Tagen kleine Häppchen die man besser verdauen kann. Auch weil die Inhalte recht brisant sind.

Eigentlich wollte ich diese Hintergründe in einer Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Colbitz-Letzlinger-Heide e.V. präsentieren. Mit diesen Fakten hatte ich nicht vor an die breite Öffentlichkeit zu gehen. Doch wurde ich zu dieser Mitgliederversammlung leider nicht geladen? Für mich nicht verwunderlich. Wenn die Mitglieder um entsprechende Sachverhalte informiert worden wären, hätten sie den Vorstand umgehend das Vertrauen entzogen und ein Insolvenzverfahren eingeleitet! Ich kann mir bildlich vorstellen, wie der Vorstand voller Angst hoffte, dass ich nicht von der anstehenden Mitgliederversammlung erfahre und die Mitglieder über den Ausgang entsprechender Verhandlungen informiere. Das ist ihnen gelungen! Aber es gibt andere Wege!

Hier also der angesprochene Vergleich:

Vergleich vor dem Arbeitsgericht

Klicken Sie das Bild an…

Während des Verfahrens vor dem Arbeitsgericht wurden alle Beschuldigungen und verdrehten Vorwürfe des Vorstandes meiner Frau gegenüber als Lügen, Halbwahrheiten und Verdrehungen entlarvt. Mit denen wollte der Vorstand die Verantwortung für sein grob fahrlässiges und mittlerweile strafrechtlich relevantes Handeln von sich schieben. Deshalb war es Inhalt des Vergleiches, dass der Vorstand alle vorgebrachten Kündigungsgründe zurücknehmen musste. Ganz deutlich wurde die Position meiner Frau im Verband definiert.

Meine Frau war einfache Angestellte die den gesetzlichen Mindestlohn erhalten hatte (oder sollte! 18 Monatsgehälter stehen bis heute aus!). Sie war nicht vertretungsberechtigt, konnte keine Entscheidungen treffen und keine Handlungen oder Vorhaben ohne die Weisung und damit das Wissen des Vorstandes umsetzen. Alles was im Verband geschah, geschah im Wissen und in direkter Anweisung des Vorstandsvorsitzenden und damit des Vorstandes!

Warum ein Vergleich? Uns war schon klar, dass der Vorstand einen Vergleich zu seinen Gunsten auslegen konnte. Aber ein Urteil hätte auch kein anderes Ergebnis gebracht, es hätte mehr Arbeit für die Anwälte und Gerichte gebracht. Aber dieser Vergleich ist nicht mehr anfechtbar! Die Anwältin meiner Frau hat aus ihrer Erfahrung den Verdacht geäußert, dass der Vorstand nach einem Urteil in Berufung gehen würde, um ausstehende Zahlungen weiter hinaus zu zögern. Also hat der Vorteil der Unanfechtbarkeit mögliche Nachteile in der zu erwartenden öffentlichen Auslegung des Vorstandes überwogen.

Im Verfahren offenbarte sich eine zutiefst unmoralische Geisteshaltung des Vorstandes. Wir konnten mit einer neuen Sachlage und den Aussagen des Vorstandes einzelne Handlungen seit 2011 neu bewerten und einordnen. Die Ergebnisse haben uns selber schockiert! Sie erhalten nun jeden Tag ein Beispiel wie das Lügenkonstrukt des Vorstandes des Tourismusverbandes Colbitz-Letzlinger-Heide in diesem Verfahren zusammengebrochen ist!

Heute: Die Geschäftsführerlüge

Sie erinnern sich sicher noch an den Beitrag „Die Geschäftsführerlüge…“? Es lohnt sich diesen noch einmal zu lesen ( hier >> ). Mittlerweile werten wir dieses Handeln anders. Bis zu der beschriebenen Unterlassungsaufforderung vom 08.06.2016 glaubte der Vorstand selber an das aufgestellte Geschäftsführerkonstrukt! Mit beginn der Projektarbeit des Verbandes war dem Vorstand klar, dass sie für eventuelle Probleme in der Projektdurchführung in Haftung genommen werden. Das war ihnen vollumfänglich bewusst, da es sich hier um die gleichen rechtlichen Rahmenbedingungen handelte, wie bei der Projektdurchführung in ihren Gemeinden. Auch da haftet der Bürgermeister als gewählter Vorsteher der Gemeinden. Ein Verein ist hier einer Gemeinde sehr ähnlich. Der gewählte, vertretungsberechtigte und damit verantwortliche Vorsteher ist der Vorstand! Die rechtlichen Hintergründe waren den Vorstandsmitgliedern also vollkommen klar!

Es scheint mittlerweile so, dass man nach einem Weg suchte eine persönliche Haftung zu umgehen! Der Entschluss meine Frau anzuweisen sich als Geschäftsführerin zu betiteln und dies auch selber in die Öffentlichkeit zu tragen, ist nach unserer Auffassung so zu werten, dass hier jemand in die Schusslinie geschoben werden sollte, falls etwas schief geht. So also handeln unsere gewählten Vertreter!

Wahrscheinlich dachten die Vorstandsmitglieder des Tourismusverbandes Colbitz-Letzlinger-Heide e.V., dass sie hier einen großen Coup gelandet zu haben. Wir hatten uns aber mit diesem Thema vorher gründlich auseinander gesetzt und wussten, dass das geschäftsführende und verantwortliche Organ eines Vereins mit der vorliegenden Satzung eben nur der Vorstand ist!

Ich selber hatte den Vorstand und den Vorstandvorsitzenden mehrfach aufgefordert dafür Sorge zu tragen, dass alle finanziellen Rahmenbedingungen für die Projektdurchführung und Vereinsarbeit geklärt sein müssen und das dies in ihrem Aufgaben- und Verantwortungsbereich liegt. Das der Vorstand nicht reagiert hatte, war für mich damals unverständlich. Mit dieser neuen Deutung der Sachverhalte erklärt sich diese Verhaltensweise. Sie dachten wirklich, dass sie für nichts zur Verantwortung gezogen werden können und deshalb auch nicht handeln müssen! Man hat sich in der Öffentlichkeit mit den Ergebnissen der Arbeit gebrüstet, aber nicht das Geringste dafür getan! Hier spiegelt sich in vollkommener Weise das negative Bild von Politikern wider!

Dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Thomas Schmette (CDU) muss spätestens seit der Unterlassungsaufforderung vom 08.06.2017 klar geworden sein, dass ihr erdachtes Konstrukt nicht greift. Anders ist seine Reaktion auf besagte Unterlassungsaufforderung nicht zu erklären ( hier >> ). Trotzdem verbreiteten die anderen Vorstandsmitglieder weiter, dass meine Frau Geschäftsführerin gewesen sei und für alles die Verantwortung zu tragen habe. Dies gipfelte darin, dass Herr F. U. Keindorff (FDP) am 20.12.2016 sogar noch einmal vor dem Arbeitsgericht behauptete, dass meine Frau Geschäftsführerin war und den Geschäftsführervertrag aus den Unterlagen verschwinden lassen hat! Hat Herr Thomas Schmette (CDU) denn den Rest des Vorstandes nicht unterrichtet, dass dieses Lügen-Konstrukt schon lange zusammengebrochen war? Oder hatte man immer noch nicht begriffen, dass es langsam Zeit für die Wahrheit war? An dieser Stelle hätten sich die Vorstandsmitglieder schon vielen unangenehmen Fragen der Mitglieder stellen müssen! Nach unserer Erfahrung spiegelt sich genau in diesen Handlungen die Informationspolitik im Vorstand und gegenüber den Mitgliedern wider!

Morgen geht es mit dieser spannenden Kriminalgeschichte weiter! Seien Sie gespannt!

Tourismusverband Colbitz-Letzlinger-Heide e.V. – die Lügen des Vorstandes vor dem Arbeitsgericht

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